Fructose – Wie ungesund ist Fructose? 11 Obstsorten mit geringem Fructosegehalt
Fructose

Fructose – Wie ungesund ist Fructose? 11 Obstsorten mit geringem Fructosegehalt

Fructose

Ein paar Fragen zum Thema Obst an dich: Magst du Obst? Isst du gerne und viel Obst? Leidest du an Diabetes? Was ist der Unterschied zwischen Fructose und Obst?

In diesem Zusammenhang stellt sich häfig die Frage:

Ist Fructose wirklich schädlich? Und warum wird empfohlen, abends kein Obst zu essen?

Fructose befindet sich in großen Mengen in Obst und Honig. Hat man Diabetes und ist deshalb auf Diät, wird Fructose oft in den Ernährungsplan eingebaut. Meiner Meinung nach ist das aber nicht die beste Idee, weil Fructose nicht den Blutzuckerspiegel steigert, sondern direkt in die Leber gelangt. In der Leber wird Fructose zu Glukose (Traubenzucker), Glykogen (im Muskel gespeicherte Kohlenhydrate) oder Laktat umgewandelt. Falls die Ernährung sowohl zu viel Fructose, als auch zu viel Kalorien enthält, ist die Leber schnell überfordert. Das kann unter anderen zu einer Fettleber führen.

Bei der Energiegewinnung spielt Fructose eine wichtige Rolle. Aus Fructose gewinnt der Körper für 3- 6 Stunden Energie. Deswegen wird es empfohlen, Obst eher vormittags oder nachmittags zu verzehren und abends darauf zu verzichten. Fructose als Süßstoff würde ich bei einer Diät hingegen nicht empfehlen, stattdessen einen Zuckerersatz, der 0 oder kaum Kalorien besitzt. Nach einem langen Cardiotraining oder einem intensiven Krafttraining ist es jedoch sinnvoll, die Glykogenspeicher aufzufüllen – beispielsweise durch den Konsum von Obst (enthält Fructose). Gleichzeitig sollte aber nicht zu viel verzehrt werden, da die Fructose sonst gespeichert wird.

Wenn man zu viel Fructose zu sich nimmt, knüpfen sich Eiweißmoleküle aneinander und diese zerrütten sich dann in ihrer Struktur. Dieser Vorgang heißt Glykation. Die Eiweißmoleküle – hauptsächlich die Kollagene – können dadurch inaktiv werden.

Außerdem spielt zu viel Fructose eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Diabetes Typ II, Stoffwechselstörungen wie IR, Herzerkrankungen, Übergewicht, höhere Harnsäure oder einer Fettleber.

Obst mit hohem Fructosegehalt: Banane, Birne, Krische, Wassermelone, Trauben, Ananas, Apfel
Obst mit mäßigem Fructosegehalt: Orange, Grapefruit, Aprikose, Sauerkirsche
Obst mit geringem Fructosegehalt: Zitrone, Lime, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Heidelbeere, Stachelbeere, Johannisbeere, Brombeere, Papaya, Grapefruit

Obst

Warum soll man Fructose eher vermeiden?

Gerne möchte ich hier direkt Missverständnissen vorbeugen: Ich behaupte nicht, dass man auf Obst komplett verzichten muss oder sollte. Wichtig ist nur, es in Maßen zu verzehren. Fructose ist kein essentieller Baustoff des Körpers und deswegen nicht lebensnotwendig. Außerdem ist Fructose nicht gleichzusetzen mit Obst. Dieser Unterschied zwischen Fructose und Obst ist wichtig zu verstehen. Obst hat einen niedrigen Kaloriengehalt, viele Ballaststoffe und muss in großen Mengen verzehrt werden, damit es schädlich wird. Daher ist Obst weder schlimm noch ungesund oder schädlich, zusätzliche Fructose hingegen schon.

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#fructose #obst

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